Fiat schließt Chrysler an
Mit der Chrysler-Übernahme startet Fiat eine neue Zeitära.
Konzernchef Sergio Marchionne will die Mehrheit am US-Partner Chrysler, doch nicht jeder war davon begeistert. Vor anderthalb Jahren stieg Fiat beim insolventenChrysler-Konzern ein und viele Konkurrenten scherzten „Zwei Pleitekandidaten machen noch lange keine Erfolgsfirma“. Mittlerweile sind dieses Kritiker verstummt. Denn Fiat schreibt Gewinne und auch Chrysler entwickelt sich in diese Richtung. Marchionnes Plan vom weltweit agierenden Autokonzern scheint aufzugehen.
Zur Zeit hält Fiat eine Anteil von 20% an Chrysler und will dieses Jahr noch auf 50% aufstocken. Nachdem im Krisenjahr 2009 die Verkaufszahlen von Chrysler rapide eingebrochen waren, konnte der Konzern im Jahr 2010 wieder einen Zuwachs von 17% verbuchen, das entspricht 1,1 Millionen verkauften Einheiten. Diese Zahlen geben Marchionne Recht, dass es ein geschickter Schachzug war, in Chrysler zu investieren. Für dieses Jahr prophezeit der Fiat-Chef schwarze Zahlen für Chrysler.
Ein Fusion von Fiat und Chrysler schließt Marchionne aber erstmal aus. Die Mehrheitsanteilseigner von Chrysler lassen ihn auch so gewähren und somit setzte Marchionne den Vertrieb des Fiat 500 auf dem amerikanischen Markt durch. In Italien wird Marchionne als Retter von Fiat gesehen und mit Chrysler versprüht er wieder neue Euphorie. Wir werden diese Euphorie Mitte diesen Jahres zu spüren bekommen mit dem Fiat Freemont.
.bmp)
Quelle: Presse Fiat
Eingetragen am: 17.02.2011